Die Neugier des Komponisten und Musikers Thomas Meadowcroft kennt keine Grenzen. Seine Arbeiten speisen sich aus einem ungewöhnlich phantasiereichen Sammelsurium: Er nutzt, was er findet und verfremdet, was bekannt ist. Und so kommen Kraftgeräte, Lachkonserven, Autolärm oder Geräusche vom Grillplatz in seinen Performances ebenso zum Einsatz wie Videoprojektionen von Wetterberichten für das Mittelmeer oder Fotos von Kinderbüchern.
Seine Musik wurde als "von unvorstellbarer Reinheit" (Le Monde), "Nervenfolter" (Süddeutsche Zeitung) und als "träumerischer Post-Rock" (New York Times) beschrieben. Seine Kompositionen wurden im Rahmen mehrerer Europäischer Musik-Festivals (darunter 'Ultima' Oslo, Wiener Festwochen, 'Présences' Paris u.v.a.) aufgeführt. Als Organist trat er beim Holland Festival und der Maerzmusik Berlin auf.
Seit 2006 arbeitet er mit der Münchener Theatergruppe ‘HUNGER UND SEIDE’ zusammen. 2009 hat er Streicharrangements für die Platte Schall und Wahn der deutschen Indieband Tocotronic geschrieben.
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