Juliana Hodkinson wurde 1971 in England geboren. Ihre Werke reichen von Kammermusik über Instrumental-theater bis hin zu großformatigen audiovisuellen Stücken, die sie oft mit anderen Künstlern entwickelt. Dabei bestimmen die Bedingungen der Live-Musik und der inszenierte Aufführungszusammenhang ihre Kompositionen.
Zu ihren Hauptwerken zählen die begehbare Installation „Maps“ (2000/2002), die in Zusammenarbeit mit dem Komponisten David Young, der Bühnenbildnerin Louise Beck und der Schriftstellerin Cynthia Troup entstand, die Zündholz-Vorstellung „All the time“ (2001) und der orchestrale Brahms-Remix „greet you a thousand times“ mit Video von Joachim Koester (2005). Mit dem Komponisten Niels Rønsholdt realisierte sie 2010 die CD „Fish & Fowl.” Juliana Hodkinson promovierte 2007 über das Thema „Konstitutive Stille in der Musik und Klangkunst seit 1950'“.
Mit dem KNM Berlin verbindet Juliana Hodkinson, die 2009 nach langjährigem Aufenthalt in Dänemark nach Berlin zog, eine enge künstlerische Zusammenarbeit, so bei den Aufführungen von „Some reasons for hesitating“, „Scrape“, die auch bei dem KNM-Projekt HOUSEMUSIK aufgeführt wurden. Für die Cellistin Ringela Riemke und den Kontrabassklarinettisten Theo Nabicht hat sie eigene Stücke komponiert.
In einer Produktion des Konzerthauses Berlin brachte sie im Februar in dem Projekt „Rückspiegel: eine Hörsituation“ Musikschüler mit Musikern des KNM zusammen auf die Bühne und nicht zuletzt realisierte sie gemeinsam mit dem KNM Berlin und dem bildenden Künstler Ulrich Polster das Videokonzert „Versprengung“, das nach seiner Uraufführung Radialsystem im April 2011 beim dänischen Festival „Spor 2011“ in Arhus im Mai vom KNM Berlin wieder aufgeführt wurde.
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