„Warum ich komponiere? -Wie könnte ich angesichts der vielen Geräusche, die wir bewusst oder unbewusst produzieren und die uns überall umgeben, denn kein Komponist sein? Das ist meine Art, in einen von mir gewählten Dialog einzutreten: zuhören und die Stimme erheben.“
Eliav Brand, geboren in Tel Aviv, studierte Komposition bei Joseph Dorfman an der Rubin Academy in Tel Aviv und erwarb einen PhD-Abschluss „with Highest Distinction“ an der State University of New York at Buffalo, nachdem er mit David Felder, Cort Lippe und Walter Zimmermann gearbeitet hat.
Seine Werke schließen sowohl Kammermusik als auch interdisziplinäre Projekte ein, die in enger Zusammenarbeit mit Videokünstlern, Architekten und Schriftstellern entstanden. Sie wurden in Europa, Israel, Japan und in den USA aufgeführt und im Rundfunk gesendet, so etwa im Rahmen der Darmstadt Ferienkurse, des Eclat-Stuttgart und des June in Buffalo-Festivals. Er hat unter anderem mit Künstlern wie dem New York New Music Ensemble, Neue Vocalsolisten Stuttgart, Surplus, Varianti, Quatuor Bozzini, Ensemble d’Ame, Ensemble Mosaik, dem Kammerensemble Neue Musik Berlin und dem Ensemble InterContemporain zusammen gearbeitet.
Brand erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. von der Minerva Stiftung der Max-Planck-Gesellschaft und vom Berliner Senat, der Akademie Schloss Solitude und dem Künstlerhof Schreyahn in Deutschland, der Yvar Mikhashoff Foundation und der Research Foundation der State University of New York. Als Kurator betreute er Konzerte zeitgenössischer Musik für „Malchinim Menagnim“ in Israel und für die State University of New York at Buffalo, an der auch unterrichtete.