Die singuhr – hoergalerie gibt seit 1996 einem künstlerischen Arbeiten Raum, das Klanginstallationen und Klangskulpturen als Dialoge mit einem konkreten Ort versteht.
... Das Programm der Projektgalerie sucht unterschiedliche Positionen und Richtungen innerhalb der Klangkunst zu thematisieren. Das Spektrum reicht von Klangobjekten und kinetischen Skulpturen bis zu reinen klingenden Räumen, von audiovisuellen Konzepten und Inszenierungen bis hin zu physikalisch temperierten oder bildnerisch gestalteten Räumen. Die konzeptionelle Klammer bildet der Anspruch, installative Klangkunst vorzustellen, d.h. klangkünstlerische Arbeiten, die für einen bestimmten Ort konzipiert bzw. adaptiert und dort auch realisiert werden.
Konzentrierte sich die Ausstellungstätigkeit der Galerie zwischen 1996 und 2006 auf die Parochialkirche in Berlin-Mitte, so sind seit 2007 die beiden historischen Wasserspeicher im Prenzlauer Berg Inspirationsquelle und Spielstätte der singuhr – hoergalerie. Die einmalige Architektur, ihre einzigartige Akustik und ihre Lage inmitten eines belebten Stadtviertels prädestinieren die beiden Tiefbehälter als Orte für innovative künstlerische Projekte. Jährlich werden 4 – 5 ortsbezogene Ausstellungsprojekte produziert.