Mitwirkende

Veranstaltungsort

Berlin Hauptbahnhof
Europaplatz 1
10557 Berlin

Zentrale Mitte, Ebene 0

Wegbeschreibung

26.08.2010 - 05.09.2010

ohrenstrand mobil im Hauptbahnhof

Ankunft: Neue Musik

Berlin Hauptbahnhof

Konzerte, Opern und Performances

Das gesamte Programm und weitere Informationen finden Sie auf www.ohrenstrand.de

Wenn sich das Geräusch einfahrender Züge mit dem Klang eines Cellos mischt, ein Schalmeienorchester den Bahnsteig bevölkert, Tänzer zwischen Rolltreppen ihre Kreise ziehen, mitten im Bahnhof ein Flügel steht, dann ist wieder die Zeit gekommen für das Festival "Ankunft: Neue Musik".

Bereits zum zweiten Mal macht ohrenstrand mobil, die mobile Bühne von ohrenstrand.net der Architekten von eyland07, Station im Berliner Hauptbahnhof und lädt Durchreisende, Flaneure und Neugierige mit einem umfangreichen Programm zu einer Stippvisite in die Welt der Neuen Musik ein.

Mit den vier Aufführungen von György Ligetis Kurzoper "Nouvelles Aventures" aus dem Jahr 1965 durch die Zeitgenössische Oper Berlin und Morton Feldmans "Patterns in a chromatic field" (1981) durch Arno Waschk (Klavier) und Zoé Cartier (Cello) erweist das Festival zwei Wegbereitern und Altmeistern der Neuen Musik seine Referenz.
Der in Berlin lebende US-amerikanische Komponist und E-Gitarrist Sidney Corbett gibt als Vertreter der Gegenwart an zwei Tagen einen Einblick in sein Werk.
Mehrere Uraufführungen, die im Rahmen des Wettbewerbs operare10 entstanden sind, werden den Berliner Hauptbahnhof als Bühnenraum erkunden.
Wer sich am 29. August zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf den Bahnhof begibt, wird erleben, wie der Kontrabassist Arnulf Ballhorn Salvatore Sciarrinos "Esplorazione del bianco I" vor dem Hintergrund wechselnder Tageszeiten interpretiert.

Tägliche Konzerte, Performances und Opernaufführungen sorgen 11 Tage lang für ungewohnte Hörerlebnisse auf dem Berliner Hauptbahnhof und manch ein Reisender wird erstaunt sein, wenn der Mensch neben ihm plötzlich anfängt zu singen oder zu musizieren.

Eine Produktion der Zeitgenössischen Oper Berlin im Rahmen von ohrenstrand.net. Mit freundlicher Unterstützung der DB.

ohrenstrand mobil Die von den Nürnberger Architekten René Rissland und Jürgen Lehmeier konzipierte Ton-Raum-Architektur eröffnet als eine temporäre Architektur für Neue Musik vielseitige Spielräume und kommt an verschiedenen Veranstaltungsorten in immer neuer Anordnung zum Einsatz. Die Realisierung der Ton-Raum-Architektur als ohrenstrand mobil 08 geht auf den gemeinsam von der Zeitgenössischen Oper Berlin und ohrenstrand.net ausgerichteten Wettbewerb „ohrenstrand mobil“ zurück, an dem sich mehr als 130 Architektenteams aus dem gesamten deutschsprachigen Raum beteiligten.