Das Duo des argentinischen Sopransaxofonisten und Bassklarinettisten Lucio Capece und des Berliner Performers, Vokalartisten und Komponisten Christian Kesten präsentiert eine behutsam konstruierte Musik mit Hang zum Ambient. Ihre Stücke sehen sie als background sound zu alltäglichem Leben, der von der Offenheit und Präsenz ihrer Körper lebt. Lucio Capece präpariert dabei seine Instrumente z. B. mit Plastikflaschen, Tischtennisbällen, Wasser und mit verschiedenen Arten Papier; zudem verwendet er diverse analoge elektronische Aufbauten und persönlich entwickelte erweiterte Spieltechniken. Christian Kesten verfügt ebenso über sein eigenes Instrumentarium an erweiterten Vokaltechniken, mit denen er insgesamt das Geräuschhafte und die feine Nuancierung von Klangfarben in den Vordergrund rückt. Sein Umgang mit der Stimme ist eher abstrakt und unpsychologisch. Er lässt den Klängen Raum, in ihrer Eigenheit wahrgenommen zu werden.
Das Duo der irischen Musiker David Lacey und Paul Vogel besteht seit 2003. Sie kombinieren das Spiel sowohl auf traditionellen Instrumenten als auch mit diversen Objekten mit elektronischer Klangverarbeitung. Zufällige und unvorhersehbare Elemente werden aufgegriffen und in den Entstehungsprozess ihrer Musik integriert. Sie treffen auf den ebenfalls irischen, jedoch in Berlin lebenden Musiker Roy Carroll, der Klänge von Instrumenten, Objekten, Menschen und Plätzen aufnimmt und diese als Ausgangsmaterial für Klangbearbeitung verwendet.






